DVD-Daten
Erscheinungsdatum: 8.1.2010 (Verkauf)
Genre: Action
Produktion: WWE Studios / 20th Century Fox
Vertrieb: 20th Century Fox Home Entertainment
Tonspuren: Deutsch, Englisch, Russisch, Tschechisch, Ungarisch, Polnisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Griechisch, Isländisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Slowenisch, Türkisch, Tschechisch, Ungarisch
Tonformate: DTS-HD 5.1 (Englisch), DTS 5.1 (Deutsch, Russisch), Tschechisch, Ungarisch, Polnisch (Dolby Digital 5.1)
TV-Format: Full-HD 1080p
Laufzeit: ca. 109 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuschG
DVD-Inhalt
Neben dem eigentlichen Film enthält die Blu-Ray folgende Extras:
- Audiokommentar von Autor Daniel Kunka und John Cena
- Crash-Kurs - Die Stunts von John Cena
- Spaß am Set mit John Cena
- Zwei alternative Ende mit optionalem Kommentar
- Achtung Straßenbahn: Bitte Vorsicht beim Filmen
- Die Musik von "12 Runden"
- Runde um Runde mit Renny und John
- Bonusrunde (12 Extraszenen)
- Virale Videos
DVD-Kritik
Inhalt (Film):Polizist Danny Fisher vereitelt in New Orleans einen Multimillionen Dollar Coup. Als die Freundin von Miles Jackson (Aidan Gillen), dem rücksichtslosen Kopf der Verbrecherbande, zu fliehen versucht, verunglückt sie durch ein vorbeifahrendes Auto tödlich. Jackson macht Fisher für den Tod verantwortlich und schwört Rache! Er flieht aus der Haft und entführt Fishers Freundin Molly Porter (Ashley Scott). Um Molly aus der Gewalt des Entführers zu befreien, muss er in atemberaubender Geschwindigkeit zwölf perfide Aufgaben lösen, bei denen es um Leben und Tod geht. Für Fisher beginnt der härteste Tag seines Lebens, denn die Chancen, die "12 Runden" zu bestehen, sind gering...
Kritik (Film):Erst vor wenigen Tagen flimmerte Cena´s Erstling "The Marine" über zahlreiche Bildschirme als Free-TV-Premiere beim deutschen Privatsenders RTL. Sein zweites Werk "12 Runden" wird hierfür noch ein paar Tage brauchen...sofern er den Sendern überhaupt zusagt. Nach den verschiedensten Meinungen zu "The Marine", waren die Ansprüche an die WWE Studios und "Schauspieler" John Cena nicht gerade klein. Außerdem wollte man keinen Regisseur aus dem Boden stampfen, sondern einen alten Hasen verpflichten, der einige Erfolge für sich bereits verbuchen konnte. Letztendlich fiel die Wahl auf Renny Harlin, seinerzeit Regisseur von "Cliffhanger" mit Sylvester Stallone und "Stirb Langsam 2" mit Bruce Willis. Doch hilft das dem Film ?
Kurz nach Filmstart wurde klar...hier waren Leute am Werk die Ahnung von dieser Materie haben. Natürlich bestimmt Cena auch dieses Mal wieder das Geschehen und erneut rückt man seiner Liebe des Lebens zu Leibe. Die kreischt und quietscht, bis Cena nach reichlich Puff und Peng vor den Bösewichtern steht und die Muskeln spielen lässt. Doch der Weg dahin ist steinig...auch für die Filmemacher. Wie sollte eine funktionierende Geschichte mit einem Wrestler auschauen, sich dabei nicht wiederholen ?
Obwohl es gewisse Paralellen gibt, schickt man Cena in ein rasantes Action-Abenteuer, für das das Gehirn aber ruhig auf Stand-by geschickt werden kann. Die Story ist recht einfach, dafür aber dank einiger guter Einfälle unterhaltsamer als "The Marine": Bei einer Routine-Kontrolle beginnt die Jagd auf einen Schwerverbrecher, bei dem kurze Zeit später die Frau des Bösen Opfer eines Unfalls wird. Fortan schwört Miles Jackson Rache und bricht ein Jahr später aus dem Knast aus und beginnt damit, Danny und seine Frau in ein perfides, aber durchdachtes Katz- und Maus-Spiel zu verwickeln. Abgesehen davon, das Cena als Polizist Sachen sagt und tut, für die so manch ein Cop im Knast landen würde...der Film ist bedeutend besser als "The Marine". Alle weiteren Darsteller, allem voran Aiden Gillen als Fiesling Miles Jackson, liefern eine solide Leistung ab, welches diesen Streifen zu einem kleinen, interessanten Vergnügen macht. Dies gilt auch ganz besonders für Ashley Scott, die die Ehefrau von Danny spielt. Sie scheint die WWE-Athleten sehr zu mögen, zumal sie bereits bei "Walking Tall" auf Tuchfühlung mit "The Rock" ging.
Inhalt (BD):Vor wenigen Monaten wurden einige Kuriositäten bekannt, die bis heute Fragen aufwerfen. So fragt sich der ein oder andere Fan bestimmt, wieso es neben der "Extended Version" nicht auch die normale Kinofassung auf die Disc geschafft hat. Die Antwort ist so einfach, wie kurios: Die Kinofassung, welche der Original-US-Kinofassung entspricht, ist hierzulande von der FSK ab 16 Jahren freigegeben worden. Für die DVD und die Blu-Ray liess FOX dann neben dieser Fassung auch noch die härtere, erweiterte Fassung prüfen und staunte nicht schlecht, denn die Langfassung wurde von der FSK mit einer Freigabe ab 12 Jahren gesegnet. Zu diesem Zeitpunkt war klar, das die Kinofassung für den Heimkinomarkt gestorben war. Hätte man nämlich beide Fassungen au die Silberlinge pressen lassen, hätte die höhere Freigabe, also ab 16 Jahren, Anwendung gefunden. Und da die 12er-Fassung auch auf finanzieller Sicht lukrativer ausfällt, da die Zielgruppe größer ausfällt...
Wer genau wissen möchte, wo die exakten Unterschiede zwischen beiden Fassungen liegen, sollte mal einen Blick auf die Seite
Schnittberichte.com werfen. Die Datenbank umfasst einen umfangreichen und bebilderten Vergleich zwischen beiden Versionen.
Das HD-Pendant birgt einige Extras, die der DVD vorenthalten wurden, den Kohl aber auch nicht mehr wirklich fett machen. Um das Format vollends auszunutzen oder zumindest den letzten Konsumenten zufrieden zustellen, hätte es die Kinofassung als kleines Extra auch noch getan. Es hätte aber nicht sollen sein und so muss sich der geneigte Fan mit dieser einfachen Auflage anfreunden.
Kritik (BD):Viele Filmfans sind, was das Blu-Ray-Format angeht, noch etwas skeptisch und zurückhaltend. Tatsächlich bietet das sehr saubere Bild in 1080p reichlich Details und optimale Werte um diesen Film zu geniessen. Freunde des HD-Formates werden bei "Zwölf Runden" aber nicht viel neues oder gar Überraschendes entdecken.
Auch bei den Tonformaten köchelt FOX nur auf Sparflamme, wobei bei allem, was nicht englischsprachig ist, lediglich DVD-Formate Anwendung finden. So gibt es lediglich DTS 5.1-Sound in deutsch und russisch zu bewundern, der von den Effekten her auch nur minimal besser klingt als die DVD. Bestimmt gibt es auch "wichtigere" Sprachen, die es auf die BD hätten schaffen können. Die polnische Dolby-Spur ist auch nur mit einem Lektor versehen, der über den Originalsound gelegt wurde. Hätten da Untertitel nicht genügt ?
Sonstiges:Auch auf der Blu-Ray ist lediglich die längere Version zu finden, welche aber absolut identisch zur DVD-Fassung ist. Die längere Laufzeit von gut vier Minuten ist auf das Wiedergabe-Verfahren zurückzuführen. Während die DVD mit 25 Bildern pro Sekunde läuft, verwendet die Blu-Ray 24 Frames pro Sekunde (wie im Kino) und benötigt somit rund 4% mehr Laufzeit als die DVD.
Abschließende Beurteilung:
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